25 Jahre FRS - Festakt in Oberschleißheim

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Vor 25 Jahren begann in Oberschleißheim, Unterschleißheim und Aschheim ein Projekt, das bis heute Leben rettet. Aber bis es soweit war, galt es mache Hürde zu überwinden.

Daran erinnerten Prof. Kanz und Hans Hirschfeld. Prof. Kanz beleuchtete besonders die Anwendung von Defibrillatoren von Laien, was zur damaligen Zeit jeder außer einem Arzt gewesen sei. Der damalige Oberschleißheimer Kommandant Hans Hirschfeld schilderte wiederum, dass die Integration von solchen Defibrillatoren eigentlich nicht geplant war, da man zu viel Widerstand erwartet. An diese Schwierigkeiten erinnerten sich auch die anwesenden Gründungspioniere Max Eichner, der aus seiner rettungsdienstlichen Tätigkeit heraus mit Anstoß zu dem Projekt gab, und Hermann Bayer, der damals als Kommandant in Unterschleißheim das Projekt mittrug. Aber der Erfolg des Projekts ließ alle Zweifler verstummen. Spätestens nachdem bereits im ersten Jahr Patienten durch den Einsatz der First Responder gerettet wurden, war dieser nicht mehr wegzudiskutieren.

Und so kann in diesem Jahr das Jubiläum einer lebensrettenden Einrichtung gefeiert werden. Dass man das daraus entstandene First Responder System heute auf keinen Fall mehr missen möchte, das bestätigten die anwesenden politischen Vertreter der Gemeinden Ober- und Unterschleißheim, die Bürgermeister Christian Kuchlbauer und Christoph Böck, und für den Landkreis München der Landrat Christoph Göbel. Der Vorsitzende des Landesfeuerwehrverbandes Johann Eitzenberger mit Landesfeuerwehrarzt Klaus Friedrich, der Kreisbrandrat Josef Vielhuber sowie der Ärztliche Leiter Rettungsdienst des Bezirks Oberbayern West Prof. Dr. Karl-Georg Kanz bestätigten dies aus fachlicher Sicht. Das System müsse aber noch besser gesetzlich abgesichert werden, war hier der Hinweis an die Politik und die Verbände.

Bewegend wurde es dann noch, als ein Patient zu Wort kam, der von First Respondern aus Unterschleißheim gerettet werden konnte. Bevor zum Schluss des Festakts noch Dank gesagt wurde, wozu Landrat Christoph Göbel persönliche Dankurkunden und einen Award der beiden Kommunen an die Projektpioniere überreichte und die beiden Bürgermeister sich zusätzlich bei allen Ausbildern und Leitern des First Responder Systems bedankten, kam noch der jetzige Leiter der First Responder Unterschleißheim zu Wort. Er betrachtet die aktuelle Entwickung bei der Frühdefibrillation, bei der er besonders die immer mehr öffentlich zugänglichen Defibrillatoren nannte und wagte einen Blick in die Zukunft, bei der sicherlich die ein oder andere App im Spiel sein wird. Moderiert wurde der Festakt von Erik Hanke, der die einzelnen Programmpunkte gekonnt verknüpfte.

 

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