Schlauchschnecke

Bei einem Innnenangriff ist es für den vorgehenden Trupp wichtig genügend Schlauchreserve vorher bereitzulegen, um möglichst alle Winkel des vom Feuer betroffenen bzw. verrauchten Bereiches erreichen zu können und das Feuer finden und löschen zu können. Die Notwendigkeit der Verlängerung der Angriffsleitung nach dem Vorgehen in den verrauchten Bereich sollte unter allen Umständen vermieden werden. Darüberhinaus soll die Schlauchreserve leicht vom Trupp mit vorgenommen werden können und auch nach dem Füllen mit Wasser noch relativ einfach vom Angriffstrupp nachgezogen werden können.

Seit einger Zeit wird dazu von verschiedenen Fachkreisen eine sogenannte Schlauchschnecke vorgeschlagen. So ist der Schlauch zunächst als relativ kleines Packet leicht zur Rauchgrenze zu bringen. Dort wird er dann an die Angriffsleitung angeschlossen und es kann Wasser auf den Schlauch gegeben werden. Aus der so gbildeten Schnecke kann der Schlauch leicht nachgezogen werden.

Auf dem Erstangriffsfahrzeug der Feuerwehr Oberschleißheim sind nun zwei solcher Schlauchpakete untergebracht, eins mit und eins ohne Strahlrohr. Jetzt stehen beim Einsatz von einer "Schnecke" 30 m bzw. 60 m beim Einsatz beider Schläuche zum Vorgehen in den verrauchten Bereicht als Reserve zur Verfügung.

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Schlauchpaket bzw. -schnecke mit Hohlstrahlrohr